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Vollkaskoversicherung

Was ist eine Vollkaskoversicherung?

Im Gegensatz zur KFZ-Haftpflichtversicherung ist die Vollkaskoversicherung (kurz VK) keine Pflichtversicherung in Deutschland. Die VK deckt alle Schäden am eigenen Fahrzeug ab. 
Zu den Versicherten Risiken gehören alle Bausteine einer Teilkaskoversicherung, sowie zusätzlich noch Vandalismus (z.B. Wenn jemand den Lack mit dem Schlüssel zerkratzt) und Eigenverschulden (z.B. Wenn man das eigene Auto gegen einen Baum setzt). 
Der Beitrag der Vollkaskoversicherung setzt sich aus unterschiedlichen Faktoren zusammen. Ein Hauptfaktor sind die schadenfreie Jahre (SF-Klasse), d.h. je länger man ohne Unfall gefahren ist, desto höher ist die SF-Klasse und desto geringer der Beitrag. 
Weitere Bausteine der Beitragsberechnung sind u.a. Alter des Halters und aller Fahrer, gefahrene km im Jahr, sowie der nächtliche Abstellplatz. 

Für wen?

Eine Vollkaskoversicherung ist sehr teuer und macht daher nur bei neuen oder teuren Fahrzeugen Sinn. Prinzipiell sollte sich jeder die Frage stellen, ob er sich sein Fahrzeug, im Falle eines Totalschadens, ganz genau so wieder kaufen könnte. Wenn die Antwort Nein ist, dann sollte man auf jeden Fall überlegen ob eine VK sinnvoll ist bzw. durchkalkulieren, ob man sich diese leisten will. 

Wie Funktioniert das in der Praxis?

Im Falle eines Schadens wendet man sich an den Versicherer. Da man in der Vollkaskoversicherung in seinen schadenfreien Jahren zurückgestuft wird, beispielsweise war man in der SF Klasse 8, dann wird man in die SF-Klasse 3 gestuft (Es handelt sich hierbei nur um fiktive Werte, die von Versicherer zu Versicherer unterschiedlich sein können). Die Rückstufung bedeutet in der nächsten Versicherungsperiode einen höheren Beitrag und das auch noch die nächsten 5 Jahre, bis man wieder auf der SF 8 ist. 
Somit sollte man sich bei Bagatellschäden sehr genau überlegen, ob man den Schaden nicht doch lieber aus der eigenen Tasche zahlt. 

Was gilt es zu beachten?

Die Vollkaskoversicherung beinhaltet die Teilkaskoversicherung. Somit ist der Abschluss einer separaten Teilkaskoversicherung nicht notwendig. 
Außerdem wird die Vollkaskoversicherung mit Selbstbeteiligungen (SB) abgeschlossen, eine VK ohne SB wäre sehr teuer und viele Versicherer bieten dies auch überhaupt nicht an. Üblich ist eine SB von 300 € oder 500€ oder auch höher, denn es gilt:

je höher die Selbstbeteiligung desto niedriger der Jahresbeitrag. 
Nicht versichert sind grobe Fahrlässigkeit und Fahren unter Alkoholeinfluss (i.d.R. ab 1,1 Promille). 
     

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