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Risikolebensversicherung

Was ist eine Risikolebensversicherung?

Eine Risikolebensversicherung wird abgeschlossen um im Falle des Todes des Versicherten eine finanzielle Vorsorge für die Hinterbliebenen sicherzustellen.

Dabei ist eine Risikolebensversicherung nicht mit einer klassischen Lebensversicherung zu verwechseln, bei der es sich um eine Anlageform handelt, in welcher nur ein Teil des Beitrages für die Todesfallleistung entfällt. Da die Risikolebensversicherung nur im Falle des Todes (Das Risiko!) ausgezahlt wird, ist diese bedeutend günstiger als die klassische Lebensversicherung und die Versicherungssummen können somit deutlich höher gewählt werden zu relativ günstigen Preisen.

Für Wen macht eine Risikolebensversicherung Sinn?

Eine Risikolebensversicherung ist grundsätzlich für alle geeignet, die Hinterbliebene im Todesfall abgesichert wissen möchten, z.B.  Eltern für ihre Kinder, Ehepartner gegenseitig beispielsweise bei einem großen Kredit (Immobilienfinanzierung).

Da die Risikolebensversicherung für große Versicherungssummen zum kleinen Monatsbeitrag zu haben ist, ist es eine Versicherungsform die empfehlenswert für alle Menschen mit Hinterbliebenen ist.

Wie funktioniert das in der Praxis?

Die Beiträge hängen von mehreren Faktoren ab:

- Versicherungssumme

- Vertragslaufzeit

- Alter

- Freizeitrisiken (z.B. gefährliche Sportarten)

- Berufsrisiken (z.B. Feuerwehrmann)

- Vorerkrankungen/ Gesundheitsrisiken

- Bildungsstand

Die Angaben müssen zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses wahrheitsgemäß angegeben werden (Vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung)

Bei Falschangaben droht der Verlust des Versicherungsschutzes.

Sollte man erst nach dem Vertragsabschluss mit dem Rauchen oder Fallschirmspringen anfangen, ist dies folgenlos für den Versicherungsschutz.

Was gilt es zu beachten?

Bei dieser Personenversicherung sollte unbedingt im Vorfeld ein Vergleich aller sinnvoller Tarife auf dem Markt gemacht werden, da sich die Beiträge enorm unterscheiden. Je nach Beruf können zwischen den Versicherern Beitragsspannen von über 300 Prozent liegen. Sprich man zahlt für die identische Absicherung das Dreifache. 

Eine Risikovoranfrage kann sehr hilfreich sein indem man drei bis sechs passende Versicherer mit den Gesundheitsangaben voranfragt, um sicherzustellen, ob und mit welchen Konditionen der Versicherer einen tatsächlich versichern würde. Eine Risikovoranfrage mehrerer Anbieter kann nur über neutrale Berater durchgeführt werden.

Wichtig zu beachten: Es bestehen bei dieser Form der Versicherung zwei Beiträge. Ein Zahlbeitrag und ein Bruttobeitrag. Bei einer Schieflage des Versicherers kann der Zahlbeitrag auf den Bruttobeitrag angepasst werden! Bei vielen Direktversicherern (Online-Versicherer) liegt der Beitragsunterschied zwischen Zahl- und Bruttobeitrag zwischen 200 und 300 Prozent! Da kann bei schlechter Wirtschafts- oder Risikoentwicklung der Beitrag schnell die ursprüngliche Kalkulation sprengen und für viele zu teuer werden.

 Will man neben der Risikolebensversicherung auch Geld ansparen, gilt es grundsätzlich eine separate Anlageform zu wählen. Von klassischen Lebensversicherungen (Risikolebensversicherung + Geldanlage) ist derzeit abzuraten. Sie sind meistens wenig rentabel und die Auszahlungssummen im Todesfall zu gering.

Beim Abschluss einer Risikolebensversicherung sollte darauf geachtet werden, dass jegliche Ursache, die zum Tod geführt hat versichert ist (außer Selbsttötung), da es auch Versicherungen gibt, bei denen z.B. nur der Tod im Falles eines Unfalles versichert ist. 

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