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Private Krankenvollversicherung

Was ist eine private Krankenvollversicherung?

Die private Krankenversicherung (kurz: PKV) ist das Gegenstück zur gesetzlichen Krankenkasse.
Im Vergleich zur Kassenleistung, bei der jeder Versicherte exakt die gleichen Leistungen erhält, können bei der PKV wichtige Leistungsverbesserungen versichert werden, wie z.B. die freie Wahl des behandelnden Arztes oder Spezialisten im Krankenhaus, ein 1-Bett-Zimmer,  oder ein hochwertiger Zahnersatz (Keramik).
Grundsätzlich besteht der Unterschied, dass bei Kassenleistungen die Voraussetzung Geld zu erhalten auf dem Fokus liegt: Ist es medizinisch notwendig, oder wirtschaftlich (=billig) ? 
Bei der PKV wird dagegen i.d.R. alles bezahlt, was medizinisch sinnvoll oder vorbeugend ist. 

Für Wen macht eine private Krankenversicherung Sinn?

Sinn kann es für viele Bürger machen. Aber das Problem ist, dass nur wenige sich wirklich privat versichern dürfen.
Bei Angestellten gilt: Das Bruttoeinkommen muss jährlich über 56.250 € liegen (sogenannte Versicherungspflichtgrenze, im Jahr 2016). Dies entspricht monatlich 4687,50 €. Verdient man darüber kann man sich überlegen sich privat zu versichern.

Bei Selbständigen besteht diese Grenze nicht. Diese können frei entscheiden, ob sie sich gesetzlich, oder privat krankenversichern.

Wie funktioniert das in der Praxis?

Verdient zum Beispiel ein Arbeitnehmer über 4687,50 € monatlich kann er testen, ob für ihn eine PKV sinnvoll ist.
Hier sollte gerade die gesundheitliche Situation genauestens geprüft werden und direkt passende Tarife ausgewählt werden.
Da man hier viel falsch machen kann sollte man einen Fachmann/frau zu Rate ziehen, um sich alle Vor- und Nachteile der privaten Krankenversicherung aufzeigen zu lassen und die Unterschiede zwischen den privaten Versichern zu sehen.
Anschließend sollte unbedingt bei mehreren Versicherern eine Risikovorabanfrage durchgeführt werden, um zu prüfen, ob und unter welchen Voraussetzungen der Kunde überhaupt versicherbar ist. Vorteil: Es wird keine Speicherung durchgeführt, falls das Ergebnis negativ ausfallen sollte.
Wenn man selber über Internet, oder über einen Vertreter einer Versicherung eine Beantragung durchführt werden die negativen Ergebnisse für alle anderen Versicherer sichtbar gespeichert. Damit wird die Annahme zukünftig auch bei anderen Versicherern deutlich erschwert.

Was gilt es zu beachten?

Ein Wechsel in die PKV sollte gut überlegt sein. Die Wahl leistungsstarker Tarife und beitragsstabiler Versicherer spielt eine zentrale Rolle. Schaut man primär auf billige Beiträge kann der Versicherungsschutz später entsprechend sehr teuer werden!
Warum? Leistung kostet Geld. Bietet ein Versicherer sehr billig den Versicherungsschutz an, kann er später durch die Einnahmen seine Kosten nicht decken und ist gezwungen immer wieder Beitragsanpassungen durchzuführen.

Die Gesundheitsfragen sollten unbedingt komplett und wahrheitsgemäß beantwortet werden!

Egal, ob Angestellter oder Selbständiger: Ein Tagegeld sollte unbedingt mitversichert werden! Dadurch ist das Einkommen bei längerer Krankheit gesichert, denn die fixen Kosten laufen weiter. Auch bei Angestellten sinkt das Einkommen nach 6 Wochen Krankheit auf 70% ab!

Sie haben weitere Fragen zu dem Thema oder benötigen Hilfe? Hier erreichen Sie uns direkt:

+49-89-32654558

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