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Deutsche Rentenversicherung

Was ist die Deutsche Rentenversicherung?

Für alle Arbeitnehmer und Selbständige, die in die Deutsche Rentenversicherung (kurz: DRV) einzahlen stellt diese staatliche Versorgung heute und vor allem in Zukunft lediglich die Basisversorgung für später dar.
Die Rente aus der DRV basiert auf dem Generationenvertrag, der bedeutet: Die arbeitende Generation zahlt für die heutigen Rentner ein. Die nächste Generation soll dann die Rente für die heutigen Einzahler übernehmen, sobald diese sich im Ruhestand befinden.

Und genau hier liegt das Problem: Wir werden immer älter (= und sind somit länger Rentenbezieher) und parallel sind in Deutschland seit vielen Jahren die Geburtenzahlen extrem rückläufig (1,2 Kinder im Durchschnitt).
Dadurch müssen zukünftig immer weniger Einzahler die Rente für immer mehr Personen im Alter 65Plus stemmen.

Eine Zahl vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales bringt es sehr ernüchternd und anschaulich auf den Punkt:

Im Jahr 1965 stand das Verhältnis Einzahler zu Rentner noch 5 zu 1:

  :

Da war es noch relativ leicht das Einkommen im Ruhestand für den einzelnen Rentner sicherzustellen.
Die Ausgangssituation hat sich mittlerweile bereits zu einem Verhältnis von 3:1 verändert und wird ab 2030 laut den heutigen Zahlen 2 zu 1 betragen:

   :

Was bedeutet: 2 Einzahler müssten mit ihren Beiträgen für die Rentenversicherung komplett die Rente für 1 Rentner stemmen. Das ist weder für den Arbeitnehmer noch für den Selbständigen finanzierbar.

Was zur Folge hat, dass ein Rentner zukünftig sehr viel weniger erhält, als er zum Lebensunterhalt benötigt.

Wie kann man die Versorgungslücken ausgleichen?

Es gibt viele Möglichkeiten für später zusätzlich Geld anzusparen und somit die Versiorgungslücke im Alter (Differenz aus dem notwendigen monatlichen Einkommen als Rentner und der zu erwartenden gesetzlichen Rente) zu schließen.
Die Bekannteste ist hierbei die private Altersvorsorge  in Form einer Rentenversicherung über einen Versicherer.
Auch der Staat fördert und subventioniert in punkto Steuer die private Altersvorsorge und gibt damit ein klares Signal, dass die Einzahlung in die DRV alleine für später nicht ausreicht.

Zu den geförderten Verträgen gehören die betriebliche Altersvorsorge, die Basisrente  (auch Rürup-Rente genannt) und die Zulagen-Rente  (besser bekannt unter Riester-Rente).

Das Hauptaugenmerk sollte bei der Auswahl einer geeigneten privaten Altersvorsorge aber nicht auf steuerlichen Vorteilen liegen, sondern auf der Schließung der aufklaffenden Lücke bis zum Rentenbeginn.
Viele Sparer werden von einer Steurersparnis geblendet und verlieren das Hauptziel dadurch aus den Augen ausreichend Kapital für später aufzubauen.


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