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Versorgungslücke

Was ist die sogenannte Versorgungslücke?

Die Versorgungslücke wird bei drei Themen häufig angesprochen und verwendet: Bei der Altersvorsorge, bei der Berufsunfähigkeitsabsicherung und bei der Pflegevorsorge.

In allen 3 Fällen besteht eine gesetzliche Versorgung, die nicht ausreicht und die i.d.R. mittlerweile lediglich eine Grundversorgung darstellt.

Bei der Rente ist bekannt, dass die Deutsche Rentenversicherung den Lebensstandard für den einzelnen Bürger nach seiner Arbeitszeit alleine nicht zu halten vermag.   

Daher sollte zusätzlich Kapital aufgebaut und privat vorgesorgt werden.

Damit man weiß wie viel man privat aufbauen muss, um im Rentenalter nicht in einer Altersarmut zu enden, wird die Versorgungslücke berechnet.

Die Versorgungslücke ist die Lücke, die ensteht, wenn man von dem benötigten Lebenshaltungskosten die gesetzlich zu erwartende Rente abzieht.

Identisch schaut es bei der Berufsunfähigkeits-Absicherung aus, bei der man staatlich nur noch eine kleine Erwerbsminderungsrente bei Berufsunfähigkeit erhält.
Die Lücke stellt dar, wie viel man privat schließen sollte, damit man finanziell den Lebensstandard decken kann bei einer langfristigen Arbeitsunfähigkeit.

Bei der Pflegeversicherung haben Politiker bereits selbst die gesetzlche Pflegeversicherung als "Teilkaskoversicherung" abgestempelt. Hier sind die Kosten für ein Pflegeheim oder einen ambulanten Pflegedienst deutlich höher, als die gesetzliche Leistung.
Die Versorgungslücke ist in diesem Fall die verbleibende Differenz aus den Pflegekosten und der gesetzlichen Leistung.

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