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Schweigepflichtentbindung

Was ist eine Schweigepflichtentbindung?

In allen Versicherungsverträgen die mit der Gesundheit zu tun haben, sei es u.a. die Berufsunfähigkeitsversicherung, Lebensversicherungen, Krankenversicherungen sowie Unfallversicherungen, wird man nach der Schweigepflichtentbindung gefragt. Diese kann sowohl für den Erlebens- wie auch für den Todesfall abgegeben werden.

Es gibt mehrere Arten der Schweigepflichtentbindungen. Entweder man entbindet alle seine Ärzte direkt von der Schweigepflicht, damit der Versicherer von vorneherein nachfragen kann oder der Versicherer muss im Leistungsfall immer bei Ihnen nachfragen und darf nur im Todesfall sich an die Ärzte wenden.

Bei manchen Verträgen, die oftmals im Internet abgeschlossen werden und keine Unterschrift nötig ist, wie der Auslandsreisekrankenversicherung, gibt man dem Versicherer nur durch den Abschluss der Versicherung eine pauschale Schweigepflichtentbindung.

Was sind die Vorteile?

Unterschreibt man eine pauschale Schweigepflichtentbindung, dann muss man sich im Falle der Krankheit nicht noch mit diversen Formularen rumschlagen und im Falle des Todes, braucht sich die Familie keine Gedanken darüber machen. Wenn man auch nichts zu verbergen hat (siehe auch vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung) dann spricht auch nichts gegen eine pauschale Schweigepflichtentbindung, denn die Versicherung benötigt diese nur für 2 Eventualitäten. Erstens: Sie prüfen den Versicherungsvertrag VOR Abschluss, was aber sehr selten vorkommt. Oder Zweitens: Sie prüfen erst im Leistungsfall, was die Regel ist.

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